Beim Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft spielen „Circular Brands“ eine entscheidende, aber oft unterschätzte Rolle.
Bei der Kreislaufwirtschaft geht es nicht nur um Lieferketten, Materialien und rechtliche Rahmenbedingungen. So wichtig diese Aspekte auch sind – der Erfolg der Kreislaufwirtschaft hängt von einem umfassenden Wandel auf der Ebene des Verhaltens und der Kultur ab. Was bringt jemanden dazu, ein Produkt aus der Kreislaufwirtschaft einem linearen Produkt vorzuziehen oder etwas zur Reparatur zu bringen, anstatt es zu ersetzen?
Das Whitepaper stellt sechs „Circular Brand™“-Archetypen vor, wobei es sich auf Beispiele von FREITAG, Decathlon, Patagonia, Vinted, Fairphone und anderen stützt, und argumentiert, dass eine zirkuläre Zukunft nicht von einer einzigen heldenhaften Marke allein gestaltet werden kann.
Es gibt auch kulturelle Argumente dafür: Patina entwickelt sich zum deutlichsten Anti-KI-Signal, das eine Marke aussenden kann. Die Marken, die heute auf Langlebigkeit und Reparatur ausgerichtet sind, sind die Traditionsmarken von morgen. Und die Gen Z gibt bereits fast die Hälfte ihres Bekleidungsbudgets für Secondhand-Kleidung aus und wartet nicht darauf, dass der Mainstream nachzieht.
Dieses Whitepaper richtet sich an Markenstrategen, Nachhaltigkeitsbeauftragte und alle, die Kreislaufwirtschaft sowohl realisierbar als auch attraktiv machen wollen.
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