Wie macht man Abfallvermeidung auf Bezirksebene greifbar - ohne zu moralisieren und ohne die Menschen auf dem Weg zu verlieren? Gemeinsam mit dem Bezirksamt Reinickendorf haben wir RE:DORF entwickelt: eine neue, öffentlichkeitswirksame Marke und Kommunikationsplattform, die Zero-Waste-Prinzipien in alltägliches Handeln umsetzt. In der ersten Phase erreichte die Kampagne 2,3 Millionen Kontakte im öffentlichen Raum, vergrößerte ihre Instagram-Community um +53% und aktivierte die Bewohnerinnen und Bewohner in mehreren Reinickendorfer Bezirken durch OOH, lokale Veranstaltungen und digitale Formate.
Sauberkeit, Mülltrennung und illegale Entsorgung sind in vielen Stadtteilen dauerhafte Herausforderungen. In Reinickendorf zeigte sich eine hohe Bereitschaft der Bevölkerung, nachhaltig zu handeln – doch es fehlten klare Informationen, sichtbare Angebote und niedrigschwellige Einstiegspunkte. Bestehende Initiativen waren fragmentiert, oft schlecht kommuniziert und selten mit den alltäglichen Routinen der Menschen verknüpft. Was fehlte, war ein verbindendes Narrativ und eine gemeinsame Plattform, die Zero Waste sichtbar, verständlich und lokal relevant macht – ohne zusätzliche Komplexität oder Schuldzuweisungen.
Problem
Sauberkeit, Mülltrennung und illegale Entsorgung sind in vielen Stadtteilen dauerhafte Herausforderungen. In Reinickendorf zeigte sich eine hohe Bereitschaft der Bevölkerung, nachhaltig zu handeln – doch es fehlten klare Informationen, sichtbare Angebote und niedrigschwellige Einstiegspunkte. Bestehende Initiativen waren fragmentiert, oft schlecht kommuniziert und selten mit den alltäglichen Routinen der Menschen verknüpft. Was fehlte, war ein verbindendes Narrativ und eine gemeinsame Plattform, die Zero Waste sichtbar, verständlich und lokal relevant macht – ohne zusätzliche Komplexität oder Schuldzuweisungen.
Wir entwickelten RE:DORF als neue Dachmarke, die Reinickendorf klar und zeitgemäß mit Zero-Waste-Themen verbindet. Von Naming und Corporate Design bis zur Kampagnenlogik führten wir alles in einem kohärenten, wiedererkennbaren System zusammen.
Der Rollout kombinierte OOH, digitale Screens, Social Media, Printmaterialien, Pop-up-Aktionen und Kiezveranstaltungen. Zentrale Themen wurden in alltagstaugliche „RE:“-Module übersetzt – RE:USE, RE:PAIR, RE:CYCLE – und über authentische Geschichten mit echten Reinickendorfer:innen erzählt. Parallel zur Kommunikation moderierten wir Netzwerktreffen mit Wohnungsbaugesellschaften, Quartiersmanagements und lokalen Initiativen, um Angebote abzustimmen und Erkenntnisse direkt in die Kampagneninhalte zurückzuspielen.
Lösung
Wir entwickelten RE:DORF als neue Dachmarke, die Reinickendorf klar und zeitgemäß mit Zero-Waste-Themen verbindet. Von Naming und Corporate Design bis zur Kampagnenlogik führten wir alles in einem kohärenten, wiedererkennbaren System zusammen.
Der Rollout kombinierte OOH, digitale Screens, Social Media, Printmaterialien, Pop-up-Aktionen und Kiezveranstaltungen. Zentrale Themen wurden in alltagstaugliche „RE:“-Module übersetzt – RE:USE, RE:PAIR, RE:CYCLE – und über authentische Geschichten mit echten Reinickendorfer:innen erzählt. Parallel zur Kommunikation moderierten wir Netzwerktreffen mit Wohnungsbaugesellschaften, Quartiersmanagements und lokalen Initiativen, um Angebote abzustimmen und Erkenntnisse direkt in die Kampagneninhalte zurückzuspielen.
RE:DORF etablierte sich erfolgreich als erkennbare lokale Marke für Zero Waste. Die Kampagne erzielte 2,3 Millionen Sichtkontakte, starkes Engagement durch videobasiertes Storytelling und ein kontinuierliches Wachstum der Community auf Instagram.
Über Reichweite hinaus lieferte das Projekt strategische Learnings: Formate, die auf echte Kieze und echte Menschen setzen, wirkten am stärksten – reine Präsenz ohne Kontext zeigte deutlich geringere Effekte. Heute fungiert RE:DORF als skalierbare Kommunikationsplattform, die Information, lokale Angebote und zivilgesellschaftliches Engagement verbindet – und damit die Grundlage für langfristige Verhaltensänderung durch integrierte, quartiersbezogene Ansätze legt.
Impact
RE:DORF etablierte sich erfolgreich als erkennbare lokale Marke für Zero Waste. Die Kampagne erzielte 2,3 Millionen Sichtkontakte, starkes Engagement durch videobasiertes Storytelling und ein kontinuierliches Wachstum der Community auf Instagram.
Über Reichweite hinaus lieferte das Projekt strategische Learnings: Formate, die auf echte Kieze und echte Menschen setzen, wirkten am stärksten – reine Präsenz ohne Kontext zeigte deutlich geringere Effekte. Heute fungiert RE:DORF als skalierbare Kommunikationsplattform, die Information, lokale Angebote und zivilgesellschaftliches Engagement verbindet – und damit die Grundlage für langfristige Verhaltensänderung durch integrierte, quartiersbezogene Ansätze legt.
„RE:DORF hat uns geholfen, eine gemeinsame Sprache rund um Sauberkeit und Abfallvermeidung zu entwickeln – eine Sprache, die Anwohner:innen anspricht und aktiviert. Die Kampagne verband Sichtbarkeit mit praktischer Relevanz und lieferte wertvolle Erkenntnisse für künftige Schwerpunkte.“
— Bezirksamt Berlin-Reinickendorf
„Entscheidend war, beim Alltag anzusetzen. Lokale Kommunikation funktioniert nur, wenn Menschen sich darin wiederfinden – auf ihren Straßen, in ihren Routinen, in vertrauten Situationen. RE:DORF zeigt, wie neues Verhalten lokal verankert werden kann: sichtbar, nahbar und als Teil des täglichen Lebens.“
— Maria Angerler, Creative Concept & Copy