Berlin-Neukölln wollte Reparatur zur alltäglichen Zero-Waste-Praxis machen – zugänglich für alle, nicht nur für die Öko-Bubble. Auf Basis der Plattform „Null Müll Neukölln" haben wir einen KI-gestützten WhatsApp-Chatbot entwickelt, der aus Wissen Handeln macht: den RepairBot. Die begleitende OOH-Kampagne zeigt, dass manche Menschen kreative Umwege gehen, statt ihre kaputten Sachen einfach reparieren zu lassen. Das Ergebnis: Tausende Chats mit dem RepairBot – und bundesweites Interesse an der Skalierung.
Neukölln steht vor einer doppelten Herausforderung: Illegale Müllablagerungen belasten den öffentlichen Raum, während gleichzeitig viele entsorgte Gegenstände mit einer einfachen Reparatur weiter genutzt werden könnten. Reparatur ist damit einer der wirksamsten Hebel, um Abfälle zu vermeiden und Kreislaufwirtschaft im Alltag erlebbar zu machen. Doch genau hier liegt die Hürde: Für viele Menschen gilt Reparieren als aufwendig, unsicher und oft sogar teurer als Neukaufen. Solange dieses Bild bestehen bleibt, erreicht Zero Waste vor allem Menschen, die sich bereits intensiv mit Nachhaltigkeit beschäftigen, statt in der Mitte der Gesellschaft anzukommen.
Problem
Neukölln steht vor einer doppelten Herausforderung: Illegale Müllablagerungen belasten den öffentlichen Raum, während gleichzeitig viele entsorgte Gegenstände mit einer einfachen Reparatur weiter genutzt werden könnten. Reparatur ist damit einer der wirksamsten Hebel, um Abfälle zu vermeiden und Kreislaufwirtschaft im Alltag erlebbar zu machen. Doch genau hier liegt die Hürde: Für viele Menschen gilt Reparieren als aufwendig, unsicher und oft sogar teurer als Neukaufen. Solange dieses Bild bestehen bleibt, erreicht Zero Waste vor allem Menschen, die sich bereits intensiv mit Nachhaltigkeit beschäftigen, statt in der Mitte der Gesellschaft anzukommen.
Damit Reparatur im Alltag wirklich anschlussfähig wird, brauchte es mehr als klassische Aufklärung. Die Lösung musste so niedrigschwellig sein wie Neukaufen auf Plattformen wie Amazon: schnell, einfach und direkt verfügbar. Dafür entwickelten wir einen KI-gestützten RepairBot für Neukölln, der über WhatsApp funktioniert und zeitgemäße Reparaturberatung direkt in die Hosentasche bringt. Er zeigt passende Optionen auf, steht kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung und macht sichtbar, welche Reparaturangebote es bereits im Kiez gibt. Begleitet wurde der Bot von der humorvollen Leitidee „Reparieren ist smarter“.
Die Kampagne dazu hat den Blickwinkel gedreht. Anstatt Reparieren als Verzicht darzustellen, vermittelte “Reparieren ist smarter” es als die klügere Wahl im Alltag: eine Möglichkeit, Geld zu sparen und Dinge nach deinen eigenen Vorstellungen weiter nutzbar zu machen. Die Kampagne verband lokalen Humor mit einem echten Serviceangebot. Der Start endete mit einem Reparaturwochenende – kostenlose Hilfe von Reparaturcafés und Rabatte von Reparaturdienstleistern.
Lösung
Damit Reparatur im Alltag wirklich anschlussfähig wird, brauchte es mehr als klassische Aufklärung. Die Lösung musste so niedrigschwellig sein wie Neukaufen auf Plattformen wie Amazon: schnell, einfach und direkt verfügbar. Dafür entwickelten wir einen KI-gestützten RepairBot für Neukölln, der über WhatsApp funktioniert und zeitgemäße Reparaturberatung direkt in die Hosentasche bringt. Er zeigt passende Optionen auf, steht kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung und macht sichtbar, welche Reparaturangebote es bereits im Kiez gibt. Begleitet wurde der Bot von der humorvollen Leitidee „Reparieren ist smarter“.
Die Kampagne dazu hat den Blickwinkel gedreht. Anstatt Reparieren als Verzicht darzustellen, vermittelte “Reparieren ist smarter” es als die klügere Wahl im Alltag: eine Möglichkeit, Geld zu sparen und Dinge nach deinen eigenen Vorstellungen weiter nutzbar zu machen. Die Kampagne verband lokalen Humor mit einem echten Serviceangebot. Der Start endete mit einem Reparaturwochenende – kostenlose Hilfe von Reparaturcafés und Rabatte von Reparaturdienstleistern.
Die Kampagne erreichte mehr als 5 Millionen Impressions online und offline. Mit über 600 Chats im ersten Monat zeigte der RepairBot, dass niedrigschwellige digitale Services Menschen nicht nur informieren, sondern aktivieren. Viele Nutzer kamen so mit Reparatur in Berührung, ohne vorher aktiv nach Angeboten gesucht zu haben. Gleichzeitig holte die Kampagne Reparatur aus der altbackenen Ecke und positionierte sie als smarte Alltagsentscheidung. Der RepairBot schließt dabei digital die Lücke zwischen Wissen und Handeln: Wer reparieren möchte, bekommt direkt Orientierung und konkrete Hilfsangebote. So wurde aus einem Zero-Waste-Thema ein praktischer Service für den Alltag.
Impact
Die Kampagne erreichte mehr als 5 Millionen Impressions online und offline. Mit über 600 Chats im ersten Monat zeigte der RepairBot, dass niedrigschwellige digitale Services Menschen nicht nur informieren, sondern aktivieren. Viele Nutzer kamen so mit Reparatur in Berührung, ohne vorher aktiv nach Angeboten gesucht zu haben. Gleichzeitig holte die Kampagne Reparatur aus der altbackenen Ecke und positionierte sie als smarte Alltagsentscheidung. Der RepairBot schließt dabei digital die Lücke zwischen Wissen und Handeln: Wer reparieren möchte, bekommt direkt Orientierung und konkrete Hilfsangebote. So wurde aus einem Zero-Waste-Thema ein praktischer Service für den Alltag.
“NEW STANDARD.S hat weit über das ursprüngliche Briefing hinausgedacht und ein digitales Produkt entwickelt, das die Bürger:innen stärkt und erste Hürden senkt, damit Reparieren zur neuen Normalität wird. Der kreative Ansatz hat von all unseren Stakeholdern positives Feedback erhalten.”
- Bezirksamt Berlin-Neukölln
“Nachdem wir erkannt hatten, dass eine OOH-Kampagne nicht alle Probleme lösen kann, die für die niedrigen Reparaturquoten verantwortlich sind, haben wir einen anderen Weg eingeschlagen und innerhalb weniger Wochen den RepairBot entwickelt.”
— Anna Gurt, Kreativstrategin